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[ KONSOLEN-HARDWARE ] · 13. Juli 2004

Xbox VGA Box: Die Original-Xbox am PC-Monitor betreiben

Die Xbox VGA Box zählte in der Zubehörwelt der ursprünglichen Microsoft-Xbox zu den Adaptern, mit denen sich die Konsole abseits des mitgelieferten Fernsehanschlusses betreiben ließ. Das Gerät setzte das Videosignal der Xbox auf einen VGA-Anschluss um und erlaubte damit den Betrieb an einem Computermonitor anstelle eines Fernsehers.

Signalumsetzung vom Xbox-AV-Ausgang über die VGA Box auf einen VGA-Monitor, Tonausgabe separat
Signalumsetzung vom Xbox-AV-Ausgang über die VGA Box auf einen VGA-Monitor, Tonausgabe separat

Im Zubehörsortiment für die Original-Xbox wurde die VGA Box in der Rubrik für ergänzendes Konsolenzubehör geführt, gemeinsam mit Modchips und weiteren Erweiterungen, die in den Jahren nach dem Marktstart der Konsole für Nachrüstungen sorgten, die ab Werk nicht vorgesehen waren.

Warum ein VGA-Anschluss für die Original-Xbox gefragt war

Die im Jahr 2001 vorgestellte Original-Xbox brachte werksseitig einen proprietären AV-Anschluss mit. Je nach verwendetem Kabel gab die Konsole darüber Composite-, S-Video- oder Component-Signale aus. Einen VGA-Ausgang für Computermonitore besaß sie ab Werk nicht.

Für Spieler ohne eigenen Fernseher oder mit einem PC-Monitor als einzigem verfügbaren Bildschirm blieb ohne einen zusätzlichen Adapter zunächst kein direkter Weg, die Konsole in Betrieb zu nehmen. Adapterlösungen wie die VGA Box schlossen genau diese Lücke und richteten sich an eine Zielgruppe, die Konsole und Computer im selben Umfeld betrieb.

Funktionsweise und Anschluss

Die Box wurde zwischen den AV-Ausgang der Xbox und den Monitor geschaltet und setzte das Konsolensignal auf einen 15-poligen VGA-Steckverbinder um, wie er an Computerbildschirmen der Zeit Standard war. Darüber ließ sich die Konsole grundsätzlich an jedem Monitor mit VGA-Eingang betreiben, unabhängig vom Hersteller des Bildschirms.

Ein Punkt, den Käufer bei diesem Adaptertyp berücksichtigen mussten: Der VGA-Standard überträgt ausschließlich Bildsignale. Für den Ton war deshalb ein separater Anschluss nötig, üblicherweise über die Kopfhörer- oder Line-Buchse des Monitors, an externe Lautsprecher oder an eine Soundkarte im selben Raum.

Einordnung im Zubehörsortiment

Innerhalb des Xbox-Zubehörs wurde die VGA Box neben Modchips, Umbauanleitungen und weiterem Erweiterungszubehör für die Konsole geführt. Sie war damit Teil eines breiteren Angebots an Nachrüstlösungen, das rund um die Original-Xbox entstand, um Anschlussmöglichkeiten zu ergänzen, die die Konsole ab Werk nicht bot.

Für wen sich ein VGA-Adapter lohnte

Nicht jede Anschlusssituation profitierte gleichermaßen von einem VGA-Adapter. Wer bereits über einen Fernseher mit Component-Eingang verfügte, erzielte über das offizielle Component-Kabel der Konsole in der Regel ein vergleichbares Ergebnis. Für andere Nutzungsszenarien war die VGA Box dagegen die praktikablere Lösung:

  • Spieler ohne eigenen Fernseher, etwa in Studenten- oder Jugendzimmern mit einem PC-Monitor als einzigem Bildschirm
  • LAN-Partys und ähnliche Treffen, bei denen Konsole und Computer denselben Monitor nutzten
  • Arcade- und Multi-Konsolen-Aufbauten mit einem gemeinsamen Bildschirm für mehrere Systeme

Belastbare Messwerte zur Bildqualität dieses konkreten Adapters im Vergleich zur TV-Verbindung sind nicht überliefert. Dokumentiert ist lediglich seine grundsätzliche Funktion: die Umsetzung des Xbox-Videosignals auf einen VGA-Anschluss für den Betrieb an einem Computermonitor.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Xbox VGA Box?

Die Xbox VGA Box ist ein Adapter, der den AV-Ausgang der Original-Xbox auf einen 15-poligen VGA-Steckverbinder umsetzt. Damit ließ sich die Konsole an einem Computermonitor statt an einem Fernseher betreiben.

Wurde der Ton über die VGA Box übertragen?

Nein. Der VGA-Standard überträgt ausschließlich Bildsignale, keinen Ton. Für die Audioausgabe war ein separater Anschluss an Lautsprecher, Kopfhörer oder eine Soundkarte notwendig.

Warum hatte die Original-Xbox keinen VGA-Ausgang ab Werk?

Die 2001 vorgestellte Xbox war primär für den Betrieb am Fernseher ausgelegt und nutzte dafür einen proprietären AV-Anschluss mit Composite-, S-Video- oder Component-Signal. Ein VGA-Ausgang für Computermonitore war werksseitig nicht vorgesehen.

Für wen war ein VGA-Adapter für die Xbox sinnvoll?

Vor allem für Spieler ohne eigenen Fernseher, etwa in Studentenzimmern, sowie für Aufbauten, in denen Konsole und PC denselben Monitor teilten, beispielsweise auf LAN-Partys oder in Arcade-Umgebungen.

Wie unterschied sich die Bildqualität von der TV-Verbindung?

Das hing stark vom jeweiligen Monitor und der Signalumsetzung der Box ab. Belastbare technische Messwerte zu diesem konkreten Adapter liegen nicht vor; dokumentiert ist nur, dass er eine Alternative zur werksseitigen Composite-, S-Video- oder Component-Verbindung darstellte.